Das KOMET Projekt: Kooperativ Orte managen im Biosphärenreservat

22. April 2016

„Das KOMET-Projekt ist ein innovatives Projekt mit ganzheitlichem Ansatz.“, so die Landrätin des Ilm-Kreises, Frau Petra Enders. Es startet am 01.07.2016 und endet am 30.06.2019.

Mit diesem Projekt ziehen die verschiedensten Akteure der Modellregion an einem Strang! Enders betont: „Wichtig ist es, nicht nur „Konzepte für die Schublade“ zu entwickeln sondern Instrumente, die der konkreten Umsetzung dienen. Zum Beispiel revolvierende Siedlungsfonds und ein kommunenübergreifender Flächennutzungsplan.“

Das Landratsamt Im-Kreis hat im Jahr 2015 beim Bundeswettbewerb „Kommune innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich ein Projekt zum Thema „Kooperativ Orte managen im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald“ (KOMET) eingereicht.

Das Projekt hat zum Ziel, in einem Modellraum mehrerer benachbarter Kommunen im Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald, die in besonderem Maße von demographischen Veränderungen betroffen sind, einem gemeinsamen Leertands- und Brachflächencheck durchzuführen, in der Region einen innovativen Prozess zu initiieren, um den demographiefesten Umbau der Siedlungen und der Infrastruktur durch innovative Maßnahmen zu gestalten. Dabei sollen über partizipative Prozesse die regionalen Handlungsträger und die Bürger sensibel und nachhaltig eingebunden werden.

Grundlage bildet das Regionalbudgetprojekt der Firma IPU Erfurt, wo Brachflächen in den Gemeinden Neustadt am Rennsteig, Großbreitenbach, Gillersdorf, Wildenspring, Böhlen, Altenfeld, Gehren und Friedersdorf aufgenommen wurden. Diese Ergebnisse finden unmittelbar Eingang in das KOMET-Projekt und bilden dort eine aktuelle, verlässliche Datengrundlage.

Im Bescheid vom 11.01.2016 wurde eine Förderung von max. 297.681,00 € für den gesamten Zeitraum (01.07.2016. – 30.06.2019) bewilligt.

Netzwerkpartner ist die Bauhausuniversität Weimar, vertreten durch Prof. Dr. Welch-Guerra, welche über ein eigenes Budget zur wissenschaftlichen Projektbegleitung verfügt und auch personell das Projekt begleitet.

Das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald ist als assoziierender Partner in das Projekt eingebunden. Neben den Gemeinden unterstützen auch die Verwaltungsgemeinschaften „Langer Berg“ und „Großbreitenbach“ das Projekt, beispielsweise durch die Mitarbeiter ihrer Bauämter.

 

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